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Die Zahlen

In den USA

In den USA wurde im Rahmen einer Populationsstudie zum Triple P-System herausgefunden, dass die Verfügbarkeit von Triple P für alle Eltern in einer Region (nicht nur für Eltern mit erhöhtem Risiko):

  • zu weniger Krankenhausaufenthalten infolge von Verletzungen durch Kindesmisshandlung führte (17% weniger).
  • zu weniger Fremdunterbringungen führte (16% weniger).
  • den Anstieg nachgewiesener Fälle von Kindesmisshandlung verlangsamte (22% geringer).

 

Diese Ergebnisse verstehen sich im Vergleich zu Regionen ohne Zugang zu Triple P. (1)

 

In einer weiteren Analyse dieser Studie berichtete E. Michael Foster, dass die Kosten für die Umsetzung des Triple P-Systems innerhalb von einem einzigen Jahr ausgeglichen wären, wenn die Anzahl von Familien, in denen Kinder misshandelt und vernachlässigt werden, um nur 10% gesenkt würde. (2)

In Kanada

In 2011 hat die kanadische Agentur für Public Health gemeinsam mit dem Institut für Gesundheitsökonomie die Kosteneffizienz frühkindlicher Interventionen im Bereich psychischer Gesundheit und die Implikationen für die kanadische Gesundheitspolitik untersucht. Die Ergebnisse der auf die Provinz Alberta bezogenen Studie (4) mit einer Geburtskohorte von 52.000 Kindern zeigen:

  • Die Einsparungen durch Triple P wiegen die Kosten auf, sobald Verhaltensstörungen um 5% bis 6% reduziert werden.
  • Wenn Verhaltensstörungen um 25% reduziert werden, kann Triple P Kosten in Höhe von bis zu 10,2 Millionen kanadische Dollar im Rechts-, Gesundheits-, Bildungs- und Sozialsystem für diese Kinder einsparen.

 

(1) Prinz, R.J., Sanders, M.R., Shapiro, C.J., Whitaker, D.J., & Lutzker, J.R. (2009). Population-based prevention of child maltreatment: The U.S. Triple P system population trial. Prevention Science, 10(1), 1-12.

(2) Foster, E.M., Prinz, R.J., Sanders, M.R., & Shapiro, C. (2008). The costs of a public health infrastructure for delivering parenting and family support. Children and Youth Services Review, 30, 493-501.

(3) Escobar Doran C., Jacobs P., Dewa, C.S. (2011). Return on investment for mental health promotion: parenting programs and early childhood development. Edmonton: Institute of Health Economics. www.ihe.ca/publications/library/2011/