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Wichtigste Forschungsergebnisse

Hier sind einige der wichtigsten Forschungsergebnisse. Die vollständige Triple P-Evidenzbasis finden Sie unter www.pfsc.uq.edu.au/research/evidence

Triple P reduziert Problemverhalten von Kindern und verbessert das Wohlbefinden und die Erziehungsfertigkeiten der Eltern.

Nowak, C. & Heinrichs, N. (2008). A comprehensive meta-analysis of Triple P - Positive Parenting Program using hierarchical linear modeling: Effectiveness and moderating variables. Clinical Child and Family Psychology Review, 11, 114-144.

In Kommunen, in denen Triple P verfügbar ist, haben Kinder weniger Verhaltens- und emotionale Probleme.

Sanders, M.R., Ralph, A., Sofronoff, K., Gardiner, P., Thompson, R., Dwyer, S., & Bidwell, K. (2008). Every Family: A population approach to reducing behavioral and emotional problems in children making the transition to school. Journal of Primary Prevention, 29, 197-222.

Eltern, die Triple P nutzen, sagen, dass sie weniger gestresst und depressiv sind, sowie dass sie keine harten Strafen einsetzen.

Sanders, M.R., Ralph, A., Sofronoff, K., Gardiner, P., Thompson, R., Dwyer, S., & Bidwell, K. (2008). Every Family: A population approach to reducing behavioral and emotional problems in children making the transition to school. Journal of Primary Prevention, 29, 197-222.

Triple P verlangsamt den Anstieg der Fallzahlen von Kindesmisshandlung, reduziert Fremdunterbringungen und verringert Krankenhausaufenthalte infolge von Verletzungen durch Kindesmisshandlungen.

Prinz, R.J., Sanders, M.R., Shapiro, C.J., Whitaker, D.J., & Lutzker, J.R. (2009). Population-based prevention of child maltreatment: The U.S. Triple P system population trial. Prevention Science, 10(1), 1-12.

Eltern von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen, die Stepping Stones Triple P nutzen, berichten, dass sie als Eltern zufriedener sind und dass sich das Verhalten ihres Kindes sowie die Beziehung zu ihrem Partner verbessert hat.

Whittingham, K., Sofronoff, K., Sheffield, J. & Sanders, M.R. (2008). Stepping Stones Triple P: An RCT of a parenting program with parents of a child diagnosed with an Autism Spectrum Disorder. Journal of Abnormal Child Psychology, 37(4), 469-480.

Eltern aus Großbritannien, die eine Reality-Fernsehserie (Driving Mum and Dad Mad) gesehen haben, die gezeigt hat, wie andere Eltern Triple P nutzen, fühlten sich selbstsicherer in ihrer Erziehung, weniger ärgerlich und weniger depressiv als vor Ansehen der Serie.

Calam, R., Sanders, M.R., Miller, C., Sadhnani, V., & Carmont, S. (2008). Can technology and the media help reduce dysfunctional parenting and increase engagement with preventative parenting interventions? Child Maltreatment, 13(4), 347-361.

Triple P reduziert Verhaltensprobleme bei Kindern chinesischer Familien, die in Hong Kong leben.

Leung, C., Sanders, MR., Leung, S., Mak, R. & Lau, J (2003). An outcome evaluation of the implementation of the Triple P - Positive Parenting Program in Hong Kong. Family Process, 42(4), 531-544.

Die Kosten eines kommunalen Triple P-Angebots werden in einem einzigen Jahr wiedergewonnen, wenn es Fälle von Kindesmisshandlung und –vernachlässigung um etwa 10% (mäßig) reduziert.

Foster, E.M., Prinz, R.J., Sanders, M.R., & Shapiro, C.J. (2008). The costs of a public health infrastructure for delivering parenting and family support. Children and Youth Services Review, 30, 493-501.

Deutschland 

Das Triple P-Gruppentraining reduziert langfristig die Häufigkeit körperlicher Bestrafung in der Familie.

Hahlweg, K.; Heinrichs, N.; Bertram, H.; Kuschel, A. & Widdecke, N. (2007): Körperliche Bestrafung: Prävalenz und Einfluss auf die psychische Entwicklung bei Vorschulkindern. Kolumnentitel: Bestrafung. Kindheit und Entwicklung, S. 1-25.

Das Stepping Stones Triple P-Gruppentraining reduziert komorbide Verhaltensauffälligkeiten (z.B. aggressives Verhalten) von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen sowie dysfunktionales Erziehungsverhalten der Eltern (z.B. Überreagieren).

Sprenger, L., Becker, K., Heinzel-Gutenbrunner, M., Mingebach, T., Otterbach, S., Peters, M. & Kamp-Becker, I. (2015): Ist das „Stepping-Stones/Triple P”-Elterntraining eine sinnvolle, ergänzende Intervention in der Behandlung von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen? Kindheit und Entwicklung. 24 (1), S. 28-36.

Eine Werbekampagne kann die Bekanntheit von Präventionsprogrammen bedeutsam erhöhen und Teilnahmeraten bedeutsam steigern.

Frantz, I. & Heinrichs, N. (2015): Effekte einer Werbekampagne für ausgewählte evidenzbasierte Präventionsprogramme. Kindheit und Entwicklung. 24 (1), S. 20-27.

Die Zufriedenheit der Eltern mit dem Kurs ist unabhängig vom sozialen Status und kulturellen Hintergrund der Eltern sowie unabhängig von den Trainern und vom Ausmaß der berichteten kindlichen Verhaltensauffälligkeiten.

Heinrichs, N., Hahlweg, K., Kuschel, A., Krüger, S., Bertram, H., Harstick, S. & Naumann, S. (2006). Triple P aus Sicht der Eltern. Kindheit und Entwicklung, 15(1), 19-26.

Das Stepping Stones Triple P-Gruppentraining reduziert dysfunktionales Erziehungsverhalten, elterliche Belastungen und kindliche Verhaltensprobleme bei gleichzeitiger guter Verträglichkeit und Akzeptanz der Intervention.

Hampel, O. A., Hasmann, S. E., Schaadt, A.-K., Holl, R., Petermann, F. & Hasmann, R. (2010). Effekte des Stepping Stones Elterngruppentrainings für Familien mit behinderten Kindern. Kindheit und Entwicklung, 19(1), 36-46.

Das Triple P-Gruppentraining reduziert sowohl internalisierende als auch externalisierende Verhaltensauffälligkeiten bei Kindern sowie dysfunktionales Erziehungsverhalten der Eltern.

Nestle, L. (2008). Das Elterntraining Triple P: Wirksamkeit und Indikation: zur differentiellen Wirksamkeit des Elterntrainings Triple P bei Kindern mit internalisierenden und externalisierenden Verhaltensauffälligkeiten. Saarbrücken: VDM Verlag. 

Das Triple P-Gruppentraining hat einen positiven Einfluss auf das Erziehungsverhalten der Eltern und das Verhalten des Kindes. Durch das Triple P-Gruppentraining werden bereits vorhandene Erziehungsfertigkeiten effektiver eingesetzt oder neue, der kindlichen Entwicklung förderliche, Erziehungsfertigkeiten erworben und dauerhaft in das elterliche Verhaltensrepertoire integriert.

Sondermann, M. (2004). Zum Stand von Elternbildung und Elternberatung. Möglichkeiten der Prävention von und Intervention bei kindlichen Entwicklungsstörungen. Dissertation, Universität zu Köln.

Das Triple P-Gruppentraining reduziert störendes und auffälliges Verhalten bei Kindern.

Sondermann, M. (2004). Zum Stand von Elternbildung und Elternberatung. Möglichkeiten der Prävention von und Intervention bei kindlichen Entwicklungsstörungen. Dissertation, Universität zu Köln.

Das Triple P-Gruppentraining reduziert nachhaltig körperliche Bestrafungen und führt zu einem erklärenden statt impulsiven Erziehungsstil sowie zu einem besseren Familienklima.

Eisner, M.; Ribeaud, D. (2008). Wie wirkt Frühprävention von Gewalt? Zentrale Ergebnisse des Zürcher Interventions- und Präventionsprogramms an Schulen (zipps), Psychologie und Erziehung, 34, 18-25.

Workplace Triple P hat nachhaltige positive Effekte auf elterliches Erziehungsverhalten, individuellen und beruflichen Stress, Konflikte an der Schnittstelle von Familie und Beruf, die Arbeitszufriedenheit sowie die Selbstwirksamkeit im Familien- und Berufsleben.

Hartung, D. (2011). Coping with stress at the work-family interface. Efficacy and mechanisms of change of a behavioral family intervention. Dissertation, Technische Universität, Fakultät für Lebenswissenschaften, Braunschweig.

Ein zeitlich adaptiertes Triple P-Elterngruppentraining wird im Rahmen der kinderpsychiatrischen Behandlung gut angenommen, auch von Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status.

Briegel, W., Job, A.-K. & Hahlweg, K. (2013). Akzeptanz des Triple P-Elterngruppentrainings im Rahmen der kinderpsychiatrischen Behandlung. Zeitschrift für Verhaltenstherapie, 23, 252-257.

Triple P, als kommunale Präventionsstrategie eingesetzt, reduziert emotionale Probleme und Verhaltensprobleme bei Kindern sowie psychischen Stress der Eltern, verbessert die Eltern-Kind-Beziehung und die Umsetzung positiver Erziehungsfertigkeiten, erhöht die Wahrscheinlichkeit angemessener Konsequenzen und reduziert die Wahrscheinlichkeit unangemessener Konsequenzen für ängstliches Verhalten. Außerdem erhöht Triple P die Zufriedenheit mit Elternangeboten und die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Teilnahme an Elternprogrammen.

Longford |Westmeath Parenting Partnership (2014). How we positively made it happen… the verdict on Triple P Positive Parenting in Longford|Westmeath. Briefing report.

Das Triple P-Gruppentraining ist nachhaltig wirksam (sowohl universell als auch indiziert) und kann das Erziehungsverhalten der Eltern sowie externalisierende Verhaltensauffälligkeiten der Kinderdeutlich verbessern.

Hahlweg, K. (2013): Langzeitwirksamkeit und Dissemination von Elternkompetenztrainings. In: Kompetenzteam Wissenschaft des Bundesprogramms “Elternchance ist Kinderchance”, L. Correl und J. Lepperhoff (Hg.): Frühe Bildung in der Familie. Perspektiven in der Eltern- und Familienbildung. 1. Aufl. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 239-252.

Das Triple P-Elternarbeitsbuch mit telefonischer Unterstützung wird von Eltern als qualitativ hochwertig bewertet, es reduziert deutlich kindliche Verhaltensauffälligkeiten und verbessert elterliches Erziehungsverhalten.

Hahlweg, K. (2013): Langzeitwirksamkeit und Dissemination von Elternkompetenztrainings. In: Kompetenzteam Wissenschaft des Bundesprogramms “Elternchance ist Kinderchance”, L. Correl und J. Lepperhoff (Hg.): Frühe Bildung in der Familie. Perspektiven in der Eltern- und Familienbildung. 1. Aufl. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 239-252.

Das Triple P-Gruppentraining eignet sich hinsichtlich Wirksamkeit und Zufriedenheit auch für Familien unterer sozialer Schichten sowie für Eltern von Grundschulkindern an Schulen mit „schwierigem Einzugsgebiet“.

Hahlweg, K. (2013): Langzeitwirksamkeit und Dissemination von Elternkompetenztrainings. In: Kompetenzteam Wissenschaft des Bundesprogramms “Elternchance ist Kinderchance”, L. Correl und J. Lepperhoff (Hg.): Frühe Bildung in der Familie. Perspektiven in der Eltern- und Familienbildung. 1. Aufl. Weinheim und Basel: Beltz Juventa, S. 239-252.

Das Triple P-Elterntraining erweist sich auch bei sozial benachteiligten Familien als effektiv. 

Heinrichs, N., Krüger, S., Guse, U. (2006). Der Einfluss von Anreizen auf die Rekrutierung von Eltern und auf die Effektivität eines Elterntrainings. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 35, 97-108. 

Weder Bezahlung für die Teilnahme noch Setting (Einzel- vs. Gruppenangebot) haben nachteilige Auswirkungen auf die Wirksamkeit des Triple P-Elterntrainings. Während Bezahlung die Teilnahmebereitschaft erhöht, steigert das Einzelsettings die Wirksamkeit im Hinblick auf das Erziehungsverhalten.

Heinrichs, N., Krüger, S., Guse, U. (2006). Der Einfluss von Anreizen auf die Rekrutierung von Eltern und auf die Effektivität eines Elterntrainings. Zeitschrift für Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, 35, 97-108. 

 

Darüber hinaus wurde Triple P in vielen unterschiedlichen Kulturen aus aller Welt getestet und seine Wirksamkeit bestätigt.

Hong Kong

  • Leung, C., Sanders, MR., Leung S., Mak, R. & Lau, J. (2003). An outcome evaluation of the implementation of the Triple P – Positive Parenting Program in Hong Kong. Family Process, 42(4), 531-544.
  • Leung, C., Sanders, M.R., Ip, F. & Lau, J. (2006). Implementation of Triple P – Positive Parenting Program in Hong Kong: Predictors of program completion and clinical outcomes. Journal of Children’s Services, 1(2), 4-17.
  • Crisante, L. & Ng, S. (2003). Implementation and process issued in using Group Triple P with Chinese parents: Preliminary findings. Australian e-Journal for the Advancement of Mental Health, 2(3), 226-235.

Iran

  • Tehrani-Doost, M., Shahrivar, Z., Gharaie, J.M., & Alaghband-Rad, J. (2009). Efficacy of positive parenting on improving children’s behavior problems and parenting styles. Iranian Journal of Psychiatry and Clinical Psychology, 14(4), 371-379.

Japan

  • Matsumoto, Y., Sofronoff, K. & Sanders, M.R. (2007). The efficacy and acceptability of the Triple P-Positive Parenting Program with Japanese parents. Behaviour Change, 24(4), 205-218.

Schweiz

  • Bodenmann, G., Cina, A., Ledermann, T. & Sanders, MR. (2008). The efficacy of the Triple P-Positive Parenting Program in improving parenting and child behaviour: A comparison with two other treatment conditions. Behavior Research and Therapy, 46(4), 411-427.

Ureinwohner Australiens

  • Turner, K.M.T, Richards, M., and Sanders, MR. (2007). Randomised clinical trial of a group parent education programme for Australian Indigenous families. Journal of Paediatrics and Child Health, 43(6), 429-437.