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Wichtigste Forschungsergebnisse

Hier sind einige der wichtigsten Forschungsergebnisse. Die vollständige Triple P-Evidenzbasis finden Sie unter www.pfsc.uq.edu.au/research/evidence

 

Triple P Online reduziert dysfunktionales Erziehungsverhalten (z.B. Überreagieren, verbale Aggressivität, Nachgiebigkeit) von jungen Müttern, die einen postsekundären Bildungsabschluss anstreben und in Verbindung mit Erziehungsanforderungen in erhöhtem Maße gestresst sind.

Ehrensaft, M. K., Knous-Westfall, H. M., & Alonso, T. L. (2016). Web-based prevention of parenting difficulties in young, urban mothers enrolled in post-secondary education. The Journal of Primary Prevention, 37(6), 527-542.

 

Triple P, als kommunale Präventionsstrategie eingesetzt, verlangsamt den Anstieg der Fallzahlen von Kindesmisshandlung, reduziert Fremdunterbringungen und verringert Krankenhausaufenthalte infolge von Verletzungen durch Kindesmisshandlungen.

Prinz, R.J., Sanders, M.R., Shapiro, C.J., Whitaker, D.J., & Lutzker, J.R. (2016). Addendum to „Population-Based Prevention of Child Maltreatment: The U.S. Triple P System Population Trial”. Prevention Science, 17, 410-416.

 

Triple P, als kommunale Präventionsstrategie eingesetzt, reduziert emotionale Probleme und Verhaltensprobleme bei Kindern sowie psychischen Stress der Eltern, verbessert die Eltern-Kind-Beziehung und die Umsetzung positiver Erziehungsfertigkeiten, erhöht die Wahrscheinlichkeit angemessener Konsequenzen und reduziert die Wahrscheinlichkeit unangemessener Konsequenzen für ängstliches Verhalten. Außerdem erhöht Triple P die Zufriedenheit mit Elternangeboten und die Wahrscheinlichkeit einer zukünftigen Teilnahme an Elternprogrammen. 

Longford |Westmeath Parenting Partnership (2014). How we positively made it happen… the verdict on Triple P Positive Parenting in Longford|Westmeath. Briefing report. 

In Kommunen, in denen Triple P verfügbar ist, haben Kinder weniger Verhaltens- und emotionale Probleme.Eltern, die Triple P nutzen, sagen, dass sie weniger gestresst und depressiv sind, sowie dass sie keine harten Strafen einsetzen.

Sanders, M.R., Ralph, A., Sofronoff, K., Gardiner, P., Thompson, R., Dwyer, S., & Bidwell, K. (2008). Every Family: A population approach to reducing behavioral and emotional problems in children making the transition to school. Journal of Primary Prevention, 29, 197-222. 

Nach der Teilnahme an einem Triple P Elterntraining berichten die Eltern von weniger Problemverhalten ihrer Kinder und verbessertem eigenem Wohlbefinden und Erziehungsfertigkeiten.

Nowak, C. & Heinrichs, N. (2008). A comprehensive meta-analysis of Triple P - Positive Parenting Program using hierarchical linear modeling: Effectiveness and moderating variables. Clinical Child and Family Psychology Review, 11, 114-144. 

Das Triple P-Gruppentraining reduziert nachhaltig körperliche Bestrafungen und führt zu einem erklärenden statt impulsiven Erziehungsstil sowie zu einem besseren Familienklima.

Eisner, M.; Ribeaud, D. (2008). Wie wirkt Frühprävention von Gewalt? Zentrale Ergebnisse des Zürcher Interventions- und Präventionsprogramms an Schulen (zipps), Psychologie und Erziehung, 34, 18-25. 

Eltern von Kindern mit Autismus-Spektrum-Störungen, die Stepping Stones Triple P nutzen, berichten, dass sie als Eltern zufriedener sind und dass sich das Verhalten ihres Kindes sowie die Beziehung zu ihrem Partner verbessert hat.

Whittingham, K., Sofronoff, K., Sheffield, J. & Sanders, M.R. (2008). Stepping Stones Triple P: An RCT of a parenting program with parents of a child diagnosed with an Autism Spectrum Disorder. Journal of Abnormal Child Psychology, 37(4), 469-480.

Deutschland 

Eltern, die am Triple P – Elterntraining teilgenommen haben, berichten von einem signifikanten Rückgang der Häufigkeit von Körperstrafen.

Kliem, S. (2015). Lässt sich körperliche Bestrafung durch ein Elterntraining reduzieren? 

Das Triple P-Gruppentraining kann den negativen Einfluss von körperlicher Bestrafung durch die Mutter ein Jahr später abschwächen.

Hahlweg, K.; Heinrichs, N.; Bertram, H.; Kuschel, A. & Widdecke, N. (2008): Körperliche Bestrafung: Prävalenz und Einfluss auf die psychische Entwicklung bei Vorschulkindern. Kolumnentitel: Bestrafung. Kindheit und Entwicklung, S. 1-25. 

Die Umsetzung von evidenzbasierten Präventionsprogrammen (EBP) auf Populationsebene könnte ein vielversprechender Ansatz sein, um mehr Familien zu erreichen, einschließlich jener, die mit sozioökonomischen Herausforderungen konfrontiert sind, und in der Regel weniger wahrscheinlich an randomisierten kontrollierten Studien (RCT) teilnehmen.

Frantz, I., Stemmler, M., Hahlweg, K., Plück, J., & Heinrichs, N. (2015). Experiences in disseminating evidence-based prevention programs in a real-world setting. Prevention Science, 16(6), 789-800. 

Eine Werbekampagne kann die Bekanntheit von Präventionsprogrammen bedeutsam erhöhen und Teilnahmeraten kurzfristig bedeutsam steigern.

Frantz, I. & Heinrichs, N. (2015): Effekte einer Werbekampagne für ausgewählte evidenzbasierte Präventionsprogramme. Kindheit und Entwicklung. 24 (1), S. 20-27. 

Die Teilnahmebereitschaft von Eltern wird deutlich erhöht, wenn sie für die Teilnahme bezahlt werden. Die Bezahlung ging in manchen Fällen mit geringeren und in anderen Fällen mit größeren Veränderungen einher, sodass in Abhängigkeit vom Trainingsangebot (z.B. Einzel- oder Gruppentraining), das man Eltern machen möchte, die Strategie der Bezahlung zur Erhöhung der Teilnahmebereitschaft geprüft werden sollte.

Heinrichs, N., & Jensen-Doss, A. (2010). The effects of incentives on families‘ long-term outcome in a parenting program.Journal of Clinical Child &AdolescentPsychology, 39 (5), 705-712.  

Die Zufriedenheit der Eltern mit dem Kurs ist unabhängig vom sozialen Status und kulturellen Hintergrund der Eltern sowie unabhängig von den Trainern und vom Ausmaß der berichteten kindlichen Verhaltensauffälligkeiten. Die Teilnehmer am Einzeltraining zeigen sich dabei zufriedener als die Teilnehmer des Gruppentrainings.

Heinrichs, N., Hahlweg, K., Kuschel, A., Krüger, S., Bertram, H., Harstick, S. & Naumann, S. (2006). Triple P aus Sicht der Eltern. Kindheit und Entwicklung, 15(1), 19-26. 

Auch vier Jahre nach der Teilnahme am Triple P-Gruppentraining berichten Mütter noch über verbessertes Erziehungsverhalten im Vergleich zu vorher.

Heinrichs, N., Kliem, S. & Hahlweg, K. (2017): Addendum to „Four-year follow-up of a randomized controlled trial of Triple P group for parent and child outcomes“. Prevention Science, published online: 8. April 2017. 

Ein zeitlich adaptiertes Triple P-Elterngruppentraining wird im Rahmen der kinderpsychiatrischen Behandlung gut angenommen, auch von Familien mit niedrigem sozioökonomischen Status.

Briegel, W., Job, A.-K. & Hahlweg, K. (2013). Akzeptanz des Triple P-Elterngruppentrainings im Rahmen der kinderpsychiatrischen Behandlung. Zeitschrift für Verhaltenstherapie, 23, 252-257.  

Das Stepping Stones Triple P – Elterntraining kann medizinische Standardbehandlungen für entwicklungsauffällige und behinderte Kinder ergänzen und somit den Effekt der medizinischen Standardbehandlung steigern. Es kann die Eltern im Familienalltag bei Erziehungsfragen unterstützen und  dazu beitragen, dass die Betreuung behinderter Kinder angemessen erfolgt.

Hampel, O. A., Hasmann, R., Hasmann, S. E., Holl, R. W., Karpinski, N., Böhm, R., Böhm, D., & Petermann, F. (2015). Versorgung von Familien mit einem entwicklungsauffälligen oder behinderten Kind. Monatsschrift Kinderheilkunde, 163, 1160-1166. Berlin: Springer. 

Aus Sicht der Mütter werden durch die Teilnahme am Teen Triple P Gruppentraining Verhaltensauffälligkeiten Jugendlicher reduziert, Konfliktverhalten zwischen Jugendlichen und Müttern gesenkt, das psychische Befinden der Mütter verbessert und dysfunktionale Erziehungsverhalten gemindert.

Kliem, S., Aurin, S. S., Kröger, C. (2014). Zur Wirksamkeit des adoleszenzspezifischen Elterntrainings Group Teen Triple P – eine randomisierte kontrollierte Studie. Kindheit und Entwicklung, 23, 184-193.  

Workplace Triple P hat nachhaltige positive Effekte auf elterliches Erziehungsverhalten, individuellen und beruflichen Stress, Konflikte an der Schnittstelle von Familie und Beruf, die Arbeitszufriedenheit sowie die Selbstwirksamkeit im Familien- und Berufsleben.

Hartung, D. (2011). Coping with stress at the work-family interface. Efficacy and mechanisms of change of a behavioral family intervention.Dissertation, Technische Universität, Fakultät für Lebenswissenschaften, Braunschweig.

 

Darüber hinaus wurde Triple P in vielen unterschiedlichen Kulturen aus aller Welt getestet und seine Wirksamkeit bestätigt. 

Hong Kong

  • Leung, C., Sanders, MR., Leung S., Mak, R. & Lau, J. (2003). An outcome evaluation of the implementation of the Triple P – Positive Parenting Program in Hong Kong. Family Process, 42(4), 531-544.
  • Leung, C., Sanders, M.R., Ip, F. & Lau, J. (2006). Implementation of Triple P – Positive Parenting Program in Hong Kong: Predictors of program completion and clinical outcomes. Journal of Children’s Services, 1(2), 4-17.
  • Crisante, L. & Ng, S. (2003). Implementation and process issued in using Group Triple P with Chinese parents: Preliminary findings. Australian e-Journal fortheAdvancement of Mental Health, 2(3), 226-235. 

Iran

Tehrani-Doost, M., Shahrivar, Z., Gharaie, J.M., &Alaghband-Rad, J. (2009). Efficacy of positive parenting on improving children’s behavior problems and parenting styles. Iranian Journal of Psychiatryand Clinical Psychology, 14(4), 371-379. 

Japan

Matsumoto, Y., Sofronoff, K. & Sanders, M.R. (2007). The efficacy and acceptability of the Triple P-Positive Parenting Program with Japanese parents. Behaviour Change, 24(4), 205-218. 

Schweiz

Bodenmann, G., Cina, A., Ledermann, T. & Sanders, MR. (2008). The efficacy of the Triple P-Positive Parenting Program in improving parenting and child behaviour: A comparison with two other treatment conditions. Behavior Research andTherapy, 46(4), 411-427. 

Ureinwohner Australiens

Turner, K.M.T, Richards, M., and Sanders, MR. (2007). Randomised clinical trial of a group parent education programme for Australian Indigenous families. Journal of Paediatrics and Child Health, 43(6), 429-437.