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Wie fange ich an?

Triple P-Fortbildungen bestehen aus drei verschiedenen Komponenten:

  • Fortbildungsseminar
  • Akkreditierungsworkshop
  • Unterstützung bei der Implementation

 

Einzelne Fachkräfte suchen sich die Fortbildung aus, die am besten zu ihrer Position und zu den Familien, mit denen sie arbeiten, passt, und reisen zur der von Triple P organisierten Fortbildung an. Wenn es um die Frage geht, welche Fortbildung für eine einzelne Fachkraft geeignet ist, hilft es, sich zwei zentrale Fragen zu stellen:

  1. Wie arbeite ich üblicherweise mit Familien (z.B. Berate ich sie im Einzelkontakt, mache ich Gruppenangebote, halte ich Vorträge, führe ich kurze oder eher intensive Beratungen durch?)
  2. Mit welchen Familien arbeite ich? (z.B. Eltern von Kindern zwischen 0 und 12 Jahren, Eltern von Jugendlichen, Eltern von Kindern mit einer Behinderung oder Eltern, die ein erhöhtes Risiko aufweisen, ihr Kind zu misshandeln?)

 

Triple P-Fortbildungen sind üblicherweise geeignet für Fachleute mit abgeschlossener Berufsausbildung im Gesundheits-, Bildungs- oder Sozialwesen. In Ausnahmefällen wird diese Anforderung gelockert, wenn der zukünftige Triple P-Anbieter bereits mit Eltern, Kindern und Jugendlichen arbeitet. Dies betrifft Fachleute, die sich durch ihre Berufserfahrung Wissen über die Entwicklung von Kindern/Jugendlichen angeeignet haben und/oder Erfahrung in der Arbeit mit Familien haben und außerdem regelmäßig klinische Supervision und Unterstützung bekommen.

 

Machen Sie sich mit der Übersicht über das Triple P-System vertraut, um zu sehen, wie die einzelnen Ebenen unterschiedlichen Bedürfnissen von Eltern gerecht werden, und welche Berufsgruppen für die Durchführung bestimmter Interventionen besonders geeignet sind. Die Übersicht über das Triple P-System gibt auch Aufschluss darüber, welche Fortbildungen andere Triple P-Fortbildungen voraussetzen.