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Akkreditierung

Warum brauchen wir eine Akkreditierung?

Um den Eltern eine gleichbleibend hohe Qualität garantieren zu können, durchlaufen alle Triple P-Anbieter einen Prozess der Akkreditierung nach internationalen Standards. 

Diese Akkreditierung hilft sicherzustellen,

  • dass das Programm korrekt in die Praxis umgesetzt wird, 
  • dass die Kommunikation und Zusammenarbeit zwischen verschiedenen Anbietern im Erziehungs- und Gesundheitswesen optimal verläuft und 
  • dass Triple P ein klares Profil und hohen Wiedererkennungswert hat. 

 

So können sich Eltern bei allen Triple P-Angeboten auf die gleichen Inhalte und eine professionelle Vermittlung verlassen. Davon profitieren nicht nur die Eltern, sondern auch die Triple P-Anbieter selbst. Die Forschung zeigt darüber hinaus, dass Teilnehmer, die den Fortbildungsprozess vollständig durchlaufen (d.h. die Akkreditierung erfolgreich abschließen), das Programm mit größerer Wahrscheinlichkeit mit Familien durchführen und es häufiger nutzen als Fachleute, die den Prozess nicht abgeschlossen haben (1). 

 

Je mehr Teilnehmer die Akkreditierung bestehen und anschließend das Programm anbieten, umso leichter ist der Zugang – oder anders ausgedrückt, umso größer ist die Anzahl der Familien, die Triple P in Anspruch nehmen können. Auch die Kosteneffizienz Ihrer Investition in Triple P ist umso höher, je mehr Fortbildungsteilnehmer die Akkreditierung abschließen.

Wie läuft die Akkreditierung ab?

Um die Berechtigung zur Durchführung der jeweiligen Triple-Angebote für zunächst fünf Jahre zu erhalten, wird von den Teilnehmern erwartet, folgende Aufgaben zufriedenstellend zu bewältigen:

  • Theorie: Beantwortung eines Online-Quiz mit Multiple-Choice-Fragen 
  • Praxis: Demonstration von Ausschnitten des jeweiligen Triple P-Angebots

 

Der praktische Teil der Akkreditierung findet im Rahmen eines Workshops in Kleingruppen ca. 6-8 Wochen nach dem Seminar statt (Kosten sind im Fortbildungspreis bereits enthalten). Jeder Teilnehmer demonstriert Ausschnitte aus dem jeweiligen Triple P-Angebot und schließt eine Selbsteinschätzung an, wobei er auch spezifisches Feedback durch die Triple P-Ausbilderin erhält. Somit dient der Workshop auch der Verfeinerung der gelernten Fertigkeiten und der Klärung eventueller Fragen. 

 

In den meisten Fällen haben die Teilnehmer bis zum Ende des Workshops ihre Fertigkeiten in allen Akkreditierungskompetenzen erfolgreich demonstriert. Falls ein Teilnehmer trotzdem einmal bis zum Ende des Workshops nicht das Mindestmaß einer Kompetenz erreicht haben sollte, das zur Akkreditierung notwendig ist, wird er oder sie ermutigt, weitere Unterstützung und Coaching durch Kollegen oder durch die Fortbildungsgruppe in Anspruch zu nehmen und dann an einem späteren Akkreditierungsworkshop teilzunehmen.

Verhaltensrichtlinien und Online-Quiz 

Hier können Sie die Verhaltensrichtlinien einsehen.

 

Die Teilnehmer werden außerdem gebeten, vor Teilnahme am Akkreditierungsworkshop ein Online-Quiz mit 30 Multiple-Choice-Fragen zu beantworten. Es müssen zum Bestehen mindestens 65-80% der Fragen richtig beantwortet werden(je nach Fortbildungsart). Falls dies nicht erreicht werden sollte, besteht die Möglichkeit der Wiederholung.

 

Um zu erfahren, wie Fachleute sich am besten auf die Triple P-Akkreditierung vorbereiten, gehen Sie zu Unterstützung bei der Implementation.

 

Hier geht es zum Akkreditierungsquiz.

Verlängerung der Akkreditierung

Nach fünf Jahren kann die Akkreditierung durch Teilnahme an einem Tagesseminar (Update-Tag, 199€), in dem die neuesten Entwicklungen von Triple P in Theorie und Praxis präsentiert werden und eine Supervision stattfindet, oder durch ein Update-Telefonat mit individueller Themenabsprache (99€) verlängert werden. Auch der Besuch einer weiteren Fortbildung verlängert automatisch die Laufzeit ihrer bisherigen Akkreditierung. Oder Sie besuchen als eine Art “Refresher” ein weiteres Mal die Fortbildung, die Sie schon einmal abgeschlossen haben (199€).

Die Akkreditierungsverlängerung gilt für weitere 5 Jahre. 

 

(1) Seng, A.C, Prinz, R.J., and Sanders, M.R. (2006). The role of training variables in effective dissemination of evidence-based parenting interventions. International Journal of Mental Health Promotion, 8 (4), 19-27.